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Fastelovend-Mess

Am Sonntag, 15. Februar, fand in Remagen die traditionelle Fastelovend-Mess in der St. Peter und Paul Kirche statt. Karnevalsvereine und Tollitäten aus dem Raum Remagen waren ebenso eingeladen wie Bürgermeister Björn Ingendahl und die Ortsvorsteher. Vor dem am Nachmittag startenden Karnevalsumzug bot der Gottesdienst Gelegenheit, innezuhalten und sich gemeinsam einzustimmen.
Fastelovend-Mess 2026 Bild 1
Datum:
15. Feb. 2026
Fastelovend-Mess 2026 Bild 1

Schon beim Betreten der Kirche wurde deutlich: Es ist wieder Zeit für die traditionelle Fastelovend-Mess. Bunte Luftballons schmückten das Gotteshaus und ein großer Schriftzug „Alaaf“ über den 
mit Karnevalsorden dekorierten Altar begrüßte die Gläubigen. Gemeinsam mit Pfarrer Marquardsen
und den Messdienern zogen die Tollitäten des Remagener Stadtgebiets feierlich in die geschmückte 
Kirche ein.
Für die passende musikalische Begleitung sorgten das Musikcorps der Remagener Stadtsoldaten, 
der katholische Posaunenchor sowie Michael Hagemann an der Orgel. Neben klassischen 
Karnevalsliedern erklangen auch umgetextete Stücke mit religiösem Inhalt. Begeistert sangen und 
schunkelten die Gottesdienstbesucher mit und verwandelten die Messe in eine lebendige 
Verbindung aus Glauben und Brauchtum.
Passend zum Karnevalsumzug am Nachmittag begann die Predigt mit einem gemeinsamen 
Schwelgen in Kindheitserinnerungen an die Lieblingskamellen. Pfarrer Marquardsen verglich in 
seiner Predigt die unterschiedlichen „Qualitäten“ Gottes mit einer bunten Tüte Kamelle, aus der 
sich jeder das nehmen dürfe, was im Leben weiterhilft: das klebrige Toffee als Sinnbild für Halt in 
bewegten Lebensabschnitten oder das süße Kaubonbon, das auch schwierige Zeiten versüßen kann.
Auch die Firmbewerber der Stadtsoldaten/Prinzengarde Kripp sowie das Remagener Prinzenpaar 
beteiligten sich mit selbst verfassten Fürbitten am Gottesdienst.
So wurde die Fastelovend-Mess einmal mehr zu einem besonderen Moment im Remagener 
Karneval: ein fröhliches, aber zugleich besinnliches Zusammenkommen, das Gemeinschaft stiftet. 
Mit dem Segen endete der Gottesdienst – gestärkt mit einer kleinen Kamelletüte zogen die Jecken 
voller Vorfreude weiter zum bunten Treiben des Nachmittags.