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Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurden am 4. Januar 2026 in der Kirche St. Peter und Paul die Sternsinger ausgesendet. Zwischen dem 2. und 10. Januar zogen rund hundert große und kleine Könige durch die Gemeinden der Pfarrei St. Franziskus und brachten den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen. Gleichzeitig sammelten sie Spenden für benachteiligte Kinder weltweit
Gruppe von Sternsingern im Stadtgebiet Remagen
Datum:
10. Jan. 2026

Auch winterliche Witterung mit Schnee und Eis konnte die Sternsinger nicht von ihrem Einsatz abhalten. Neben zahlreichen privaten Haushalten besuchten sie unter anderem die Polizei, den Bürgermeister sowie mehrere Seniorenheime. Unterstützung erhielten sie von den Kindertagesstätten, deren Gruppen sich ebenfalls an der Aktion beteiligten.

Da nicht alle Wohnhäuser im Raum Remagen erreicht werden konnten, wurden zusätzlich zwei Sternsingerstände vor dem Toom- und dem Edeka-Markt in Remagen eingerichtet. Diese wurden von Firmbewerbern sowie den christlichen Pfadfindern betreut und von den Bürgerinnen und Bürgern rege genutzt.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Sternsingeraktion standen Kinder in Bangladesch. Trotz der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention ist Kinderarbeit dort weiterhin verbreitet. Die betroffenen Kinder stammen in der Regel aus armen Familien, sodass sie häufig arbeiten müssen, um zum Lebensunterhalt beizutragen. Oftmals reicht ihr Tageslohn gerade für eine Mahlzeit, zur Schule können sie nicht mehr gehen. Hilfsorganisationen vor Ort ermöglichen betroffenen Kindern den Zugang zu Bildung und bieten Ausbildungsprogramme an, um langfristige Perspektiven zu schaffen.

Mit ihrem Engagement setzten die Kinder und Jugendlichen ein deutliches Zeichen für die Kinderrechte und unterstützen mit ihren gesammelten Spenden die Kinder-Hilfsprojekte weltweit. Die Aktionszeit endete am 11. Januar mit einem Abschlussgottesdienst, bei dem die Sternsinger feierlich empfangen wurden und zugleich Teil der neuen Aktion „Königlich! Würde unantastbar“ waren.

Vielen Dank an alle Unterstützer, Betreuer und Spendern, die die Sternsinger bei ihrem Einsatz unterstützt haben!